Wenn eine freie Trauung zwei Sprachen spricht
Eine internationale Hochzeit in Österreich
mit persönlichem Zeremonien-Booklet
Bei einer freien Trauung durfte ich eine Zeremonie gestalten, die vollständig auf Englisch gehalten wurde.
Das Paar lebt in England.
Ein großer Teil der Gäste kam aus dem internationalen Umfeld. Englisch war die gemeinsame Sprache dieses Tages.
Und trotzdem war da auch eine Großmutter.
Deutschsprachig.
Still. Aufmerksam. Mitten in allem.
Mir war wichtig, dass sie diesen Moment nicht nur beobachtet, sondern wirklich miterleben kann.
Deshalb habe ich für die deutschsprachigen Gäste ein hochwertig gestaltetes Booklet vorbereitet. Mit der vollständigen Übersetzung der Zeremonie. Zum Mitlesen während der Trauung. Und zum Mitnehmen danach.
Denn manche Worte gehen in einem emotionalen Moment verloren.
Nicht weil sie unwichtig sind. Sondern weil Gefühle manchmal lauter sind als Sprache.
So konnte die Zeremonie später noch einmal gelesen werden.
In Ruhe. Zuhause. Vielleicht mit einer Tasse Kaffee. Vielleicht mit Tränen. Vielleicht mit einem Lächeln zwischen den Seiten.
Gerade bei internationalen Hochzeiten geht es für mich nicht nur darum, zwei Sprachen miteinander zu verbinden.
Es geht darum, dass sich Menschen gemeint fühlen.
Auch dann, wenn sie nicht jede einzelne Zeile verstehen.
Eine Zeremonie darf leicht wirken.
Aber sie sollte niemanden außen vor lassen.
Und manchmal entsteht genau dadurch etwas sehr Besonderes:
Ein Moment, der nicht endet, wenn der letzte Satz gesprochen wurde.